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NATURSCHUTZPLAN

  BILDUNG UND SENSIBILISIERUNG

Die Sensibilisierung des Landwirts für die Ziele des Naturschutzes ist ein weiterer wichtiger Eckpunkt des Naturschutzplans. Der Landwirt erhält nach jeder Beratung eine Betriebsmappe mit dem Titel "Naturschutz auf meinem Betrieb", in der auf einfach und verständliche Art und Weise die Landschaft des Betriebs beschrieben ist. Fragen wie "Warum ist das Gebiet "als solches" etwas Besonderes, welche gebietstypischen Strukturen (Hecken, Raine, Bäche, Einzelbäume) vorhanden sind und welche Tierarten an diese Strukturen gebunden sind, wie sehen diese Arten aus, was charakterisiert sie, wie leben sie. Aber auch landschaftliche Fragen wie z.B. wie sehen die Nutzungsmuster der Region aus, wird mehr Acker bewirtschaftet oder dominiert der Obstbau, wie war das vor 10 Jahren, in welcher Dynamik steht derzeit das Gebiet, welche Veränderungstendenzen sind damit verbunden (Bebauungsdruck, Aufforstungsdruck, Intensivierungsdruck, vermehrte Silage, Christbaumkulturen, Brachezunahme, Bracheabnahme,…), welche Bedeutung haben diese Tendenzen für den Naturschutz und vieles mehr sind Thema der Naturschutzplan- Mappe.

Durch diese Informationen soll der Landwirt lernen, seine eigene Natur noch mehr zu schätzen. Die Mappe hilft für das Verständnis, warum die eine oder andere Auflage des Naturschutzes notwendig ist, wem sie konkret nützt und was passieren würde, wenn er die Fläche anders bewirtschaften würde. Dies ist ein Grundbaustein eines nachhaltigen Naturschutzes.

Dabei sind zwei Aspekte besonders wichtig:

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